Im GPG-Unterricht entstand bei der Klasse 5a gemeinsam mit ihrer Lehrerin Elisabeth Lochner eine außergewöhnliche Idee: Warum nicht der Nachwelt eine kleine Überraschung hinterlassen? Gesagt, geplant, getan!
Dank der großzügigen Unterstützung eines Papas, der ein fest verschließbares Plastikrohr spendierte, konnte das Projekt starten. Das zukünftige Schatzkästchen wurde mit allem gefüllt, was das Jahr 2025/26 ausmacht: Briefe, Bilder, Fotos, Münzen, Spielzeug und viele persönliche Erinnerungen fanden ihren Weg in die Zeitkapsel.
Unter großem Hallo – und mit tatkräftiger Unterstützung der zufällig auf dem Schulgelände arbeitenden Bauarbeiter – verschwand die Kapsel schließlich an einem streng geheimen Ort. Selbstverständlich kennen wir das Versteck… oder zumindest hoffen wir das.
Nun heißt es warten: Wer wird die Zeitkapsel eines Tages entdecken? Wann wird sie wieder ans Tageslicht kommen? Und wird sich dann noch jemand über unsere Lieblingsspielzeuge, Fotos und Botschaften wundern? Wir sind jedenfalls sicher: Der oder die Finderin wird nicht nur eine Menge Erinnerungen, sondern hoffentlich auch ein Schmunzeln ausgraben.
Bis dahin gilt: Nicht jede Schatzsuche beginnt mit einer Piratenkarte – manchmal reicht auch ein kleines Loch auf unserem Schulgelände!
Sonja Aigner, VAe
Fotos: Sonja Áigner

